Alpin Notruf: 140
Top-Platzierung für Bergretter aus Lackenhof beim Ötscher-Ultramarathon

Top-Platzierung für Bergretter aus Lackenhof beim Ötscher-Ultramarathon

Wir gratulieren unseren Kameraden Michael Stulik und Christian Leitner zum hervorragenden 2. Platz im Staffellauf des Ötscher-Ultramarathons in 4h 9min über 50km/ 1850Hm.
Bei dieser top organisierten Traditionsveranstaltung, die heuer bereits zum 23. Mal stattfand, leisten die ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter aus Lackenhof am Ötscher Bereitschaftsdienst und sorgen auch für die Streckenabsicherung entlang der wunderschönen und teils hochalpinen Strecke.

Der Ötscher ist mittlerweile das Herzstück von Laufveranstaltungen im Sommer und im Winter.
Beim Ultramarathon werden am ersten Tag 50 Kilometer mit 1850 Höhenmeter gelaufen.
Die Strecke mit  Start und Ziel in Lackenhof führt in einer großzügigen Runde um den Ötscher, großteils auf bekannten Wanderzielen wie Vordere und Hintere  Tormäuer, Trefflingfall, Puchenstuben, Gösing, Ötschergräben und Riffelsattel.
Am zweiten Tag  beträgt die Strecke dann „nur“ 20 Kilometer mit 1150 Höhenmetern – allerdings mit dem klassischen Anstieg über den Rauhen Kamm.
Im Winter fand Mitte März mit der Ötscher Attack erstmals ein Skitourenlauf statt. Beim Hauptbewerb führte die Strecke zuerst zur Bergstation am kleinen Ötscher, dann zum Schutzhaus am Großen Ötscher und dann erneut auf den kleinen Ötscher. Auch hier leisteten die Bergretterinnen und Bergretter aus Lackenhof Bereitschaftsdienst.
Ötscher-Ultramarathon (Fotos von Rainer Mirau)
Ötscher Attack 2019 (Fotos von Rainer Mirau)
Rückblick auf die Wintersaison in Lackenhof

Rückblick auf die Wintersaison in Lackenhof

Der Winter am Ötscher ist zwar noch lange nicht vorbei – noch gibt es perfekte Skitourenbedingungen – die Pistensaison 2018/19 im Skigebiet Lackenhof ist aber bereits zu Ende.

Für die 35 ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergretter der Ortsstelle Lackenhof gab es seit Saisonbeginn an allen Wochenende und Feiertagen sowie in den gesamten Weihnachts- und Semesterferien fast 50 Dienste mit jeweils mindestens drei Kameradinnen und Kameraden zu besetzen. Zusätzlich mussten noch an die 20 Bereitstellungen bei Ski- und Skibobrennen im Skigebiet Lackenhof und am Hochbärneck bewältigt werden.

Zusammen mit den laufenden Übungen und Alpineinsätzen abseits der Piste war die Bergrettung Lackenhof weit über 1500 Stunden im Einsatz.

Vielen Dank an alle Kameradinnen und Kameraden für den unermüdlichen Einsatz, danke aber auch den Ötscherliften, dem Roten Kreuz, der Christophorus Flugrettung und der Leitstelle Notruf Niederösterreich für die gute Zusammenarbeit.

Rückblick auf das Einsatzgeschehen in der Wandersaison

Rückblick auf das Einsatzgeschehen in der Wandersaison

Mit dem milden Herbstwetter geht nun auch im Ötscherland die Wandersaison zu Ende.
Die Bergrettung Lackenhof blickt auf einsatzreiche Monate zurück, von Mai bis Oktober erfolgten 17 Alarmierungen.
Die vielfältige Art der Einsätze in diesem Sommer spiegelt das breite Einsatzspektrum der Bergrettung Lackenhof wieder:

* Alpine Notlagen ohne Verletzungen
* Stolpern und Ausrutschen mit Verletzungen an Armen und/oder Beinen
* Stürze aus großer Höhe mit schweren Verletzungen
* Internistische Notfälle
* Verletzung bei Motocross-Rennen
* Verletzung bei Forstarbeiten
* Bergung eines Paragleiters aus einem Baumwipfel
* Sicherung der Feuerwehrmänner beim Waldbrand am Trefflingfall

In Summe leisteten die ehrenamtlichen Bergretter 165 Einsatzstunden, teilweise auch in sehr guter Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen.
Für nur € 28,- im Jahr werden Sie ein Förderer der Bergrettung, damit sind Sie und ihre Familie im Notfall für anfallende Such- und Bergekosten versichert.

Weitere Informationen hier:
https://bergrettung-nw.at/jetzt-unterstuetzen/foerderer-werden/

 

Fotos: © ÖBRD

Tag der Sicherheit 2018

Tag der Sicherheit 2018

Lackenhof repräsentiert die Bergrettung des Bezirks beim Sicherheitstag.

Zum 150. Geburtstag lud die Bezirkshauptmannschaft Scheibbs zu einem Tag der offenen Tür, bei dem sich auch die verschiedenen Einsatzorganisationen präsentierten.

Jung und Alt nutzte die Gelegenheit, sich im historischen Ambiente über die Aufgaben der Bezirkshauptmannschaft und der Einsatzorganisationen zu informieren.

         

NÖGKK hilft Helfern

NÖGKK hilft Helfern

Feuerwehr begrüßt Betriebsvereinbarung der Krankenkasse
Im Einsatzfall schnell zur Stelle: NÖ Gebietskrankenkasse unterstützt Mitarbeiter, die sich bei Hilfsorganisationen engagieren

Die NÖ Gebietskrankenkasse unterstützt Mitarbeiter, die sich bei freiwilligen Hilfsorganisationen engagieren, und regelt in einer Betriebsvereinbarung die Teilnahme an Einsätzen und Fortbildung während der Dienstzeit. Im Bild v. l.: Melanie Feyertag (Rettungshundestaffel), Andreas Aigner (Bergrettung), Mag. Thomas Griessenberger (Freiwillige Feuerwehr), NÖGKK-Direktor Günter Steindl, NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter, NÖ Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner MSc, Christoph Droll (ASBÖ), Rene Bechtel (Rotes Kreuz).
Die NÖ Gebietskrankenkasse schätzt das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei freiwilligen Hilfsorganisationen und greift ihnen jetzt unter die Arme. In einer Betriebsvereinbarung regelt die NÖGKK die Teilnahme an Einsätzen und Fortbildungseinheiten während der Dienstzeit. „Wenn die Sirene heult, muss alles schnell gehen. Um im Ernstfall keine Zeit zu vergeuden, wollten wir ein möglichst rasches Genehmigungsprozedere festlegen“, sagte NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner am Donnerstag in St. Pölten. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb vom Dienst freigestellt und erhalten auch für die Zeit des Einsatzes ihr Gehalt“, so der Obmann weiter.
Die neue Betriebsvereinbarung zwischen Kassenleitung und NÖGKK-Betriebsrat gilt für die freiwillige Tätigkeit in zehn Gruppen von Hilfsorganisationen. Alle Beschäftigten, die an freiwilligen Einsätzen oder Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, behalten den Anspruch auf ihr Entgelt. Pro Jahr ist die Summe der Einsatzzeiten auf maximal die Wochenarbeitszeit der Mitarbeiterin bzw. des Mitarbeiters beschränkt.

Verantwortung für die Gemeinschaft

Damit herrsche endlich Rechtssicherheit für die Helferinnen und Helfer – aber auch für ihre Vorgesetzten, so der Obmann. Außerdem sei es der NÖ Gebietskrankenkasse als Dienstgeberin ein besonderes Anliegen, das Engagement für die Gemeinschaft zu fördern. „Beschäftigte der NÖGKK waren bei Großeinsätzen wie der Bergung der Mariazellerbahn oder beim Jahrhunderthochwasser dabei. Aber sie retten und schützen auch tagtäglich Menschen bei Bränden, Hochwasser, Unfällen oder aus Bergnot. Dieser Einsatz für die Allgemeinheit gehört belohnt – und nicht bestraft“, so Hutter, der diese Vereinbarung auch als Vorbild für andere Betriebe sieht: „Wir haben als soziale Krankenversicherung und als Unternehmen eine gewisse Verantwortung für die Gemeinschaft. Wir in der NÖGKK haben daher ein klares Regelwerk festgelegt. Diese Initiative konnte nur mit der Mehrheit der Arbeitnehmervertreter im Vorstand der Kasse realisiert werden. Würde – wie von der Bundesregierung im Rahmen der ,Kassenreform‘ geplant – diese Mehrheit der Arbeitnehmervertreter beseitigt werden, könnten solche Initiativen leider der Vergangenheit angehören“, stellte Hutter fest.

NÖGKK als Vorbild: Motivation für andere Betriebe

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner begrüßt die neue Regelung der NÖGKK: „Der einwöchige Sonderurlaub für Feuerwehrmitglieder im Dienste der NÖ Gebietskrankenkasse ist eine einzigartige Aktion, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Durch derartige Initiativen, die nur in Kooperation mit den Arbeitgebern möglich sind, können wir auch die Tageseinsatzbereitschaft an Wochentagen aufrechterhalten. Und immerhin rücken unsere fast 100 000 Mitglieder jährlich zu etwa 65 000 Einsätzen aus, wofür acht Millionen Arbeitsstunden aufgewendet werden müssen. Es würde mich freuen, wenn die Aktion der NÖ Gebietskrankenkasse den einen oder anderen Betrieb zu ähnlichen Initiativen motivieren könnte.“
NÖGKK-Obmann Hutter wies auf die enge Zusammenarbeit mit den niederösterreichischen Feuerwehren bei Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Untersuchungen für die Atemschutztauglichkeit hin und kritisierte die Einführung des Zwölf-Stunden-Tags ab 1. September: „Damit ist die freiwillige Arbeit bedroht“, gab sich Gerhard Hutter besorgt. „Arbeitern und Angestellten bleibt in Zukunft weniger Freizeit – und das werden die Hilfsorganisationen zu spüren bekommen.“

NÖGKK-Mitarbeiter sozial engagiert

NÖGKK-Direktor Günter Steindl stellte fest, dass die neue Regelung knapp vier Dutzend der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreffe und verwies auf die Einzigartigkeit der NÖGKK-Betriebsvereinbarung: „Eine derartige Festlegung gibt es nur bei uns in Niederösterreich. Die NÖGKK macht das freiwillig und will dadurch auch die Anerkennung der Einsatzbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen für Menschen in Not demonstrieren.“ Steindl sprach bei der Pressekonferenz auch das weitere soziale Engagement der NÖGKK an und nannte als Beispiele kasseninterne Blutspendeaktionen und die freiwillige Mitarbeit bei der Aktion „Essen auf Rädern“ in St. Pölten.

Einsatz für Feuerwehr, Rettung und Co.: Die NÖGKK-Betriebsvereinbarung gilt für die freiwillige Mitarbeit bei folgenden Organisationen/Gruppen

Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Wasserwehren
Österreichisches Rotes Kreuz
Freiwillige Rettungsgesellschaften (wie z. B. Arbeiter-Samariter-Bund)
Rettungsflugwacht
Österreichischer Bergrettungsdienst
Österreichische Wasserrettung
Lawinenwarnkommissionen
Österreichische Rettungshundebrigade
Strahlenspür- und -messtrupps

Ansprechpartner:

NÖ Landesfeuerwehrkommando                              NÖ Gebietskrankenkasse 
Pressesprecher Franz Resperger, ABI                     Öffentlichkeitsarbeit
franz.resperger@feuerwehr.gv.at                             E-Mail: oea@noegkk.at
Tel.: 0676-861 13 211                                               Tel.: 050899-5121

Zusammenarbeit und Vertrauen: Flugpolizei, Alpinpolizei und ÖBRD

Zusammenarbeit und Vertrauen: Flugpolizei, Alpinpolizei und ÖBRD

Zwischen den Beamten der Flug- und Alpinpolizei sowie Mitgliedern der Bergrettung ist eingespielte Teamarbeit eine Grundvoraussetzung zur Abwicklung erfolgreicher Einsätze. Bei Praxisübungen und Schulungen auf Landes- und Ortsstellenebene werden Abläufe trainiert und gefestigt. Abseits der Ausbildung im Gelände findet auch ein regelmäßiger Austausch auf Bundesebene bezüglich Einsatzstrategien, Erfahrungen und Entwicklungen der Organisationen statt.

„Die gute Zusammenarbeit im Einsatzfall und den im Vorfeld stattfindenden Ausbildungen sind Garanten für sicheres Arbeiten im alpinen Gelände.“, so der Leiter der Flugpolizei Mag. Werner Senn. Das Miteinander steht im Vordergrund zur optimalen Versorgung von in Not geratenen Personen.

Im Bild (von li. nach re.):
Mjr. Michael Hochgerner, Leiter Alpindienst Niederösterreich
Mag. Werner Senn, Leiter der Österreichischen Flugpolizei
Martin Gurdet, ÖBRD Bundesgeschäftsführer
(Urheber: ÖBRD BV)

Im Video: Eine Außenlandung der Libelle bei einem Einsatz in Niederösterreich mit Einweiser des ÖBRD. (Urheber: Lukas Turk)